02:17 25 Februar 2020
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    Der US-Präsident denkt über eine eventuelle Reorganisation der Tätigkeit seines Pressedienstes nach und schließt eine Ablösung des Pressesprechers des Weißen Hauses, Sean Spicer, nicht aus. Dies teilte am Freitag die Zeitung „The Wall Street Journal“ (WSJ) unter Verweis auf Quellen im Weißen Haus mit.

    Insbesondere wirft der US-Präsident demnach seinem Team vor, unfähig zu sein, die mit der Kündigung des FBI-Direktors James Comey verbundene „Polemik zu zügeln“. Laut einer Information des WSJ soll ab Mittwoch bereits die Suche von potentiell interessierten Kandidaten für die Integration in dieses Team begonnen haben.

    Wie die Zeitung ferner schreibt, soll Trump in einem Interview für den TV-Sender Fox News, dessen vollständige Version erst am Sonntag gebracht wird, erklärt haben, dass er die Möglichkeit erwäge, die hundertjährige Praxis der täglichen Briefings einzustellen und statt dessen alle zwei Wochen ein Treffen mit der Presse zu organisieren. In dem Interview soll er Spicer einen „wunderbaren Menschen“ genannt haben, aber nicht darauf eingegangen sein, ob jener im Amt bleiben werde.
    Auf eine Bitte der Zeitung, dies zu kommentieren, habe Spicer nicht reagiert.

    Am Freitag hatte sich  Trump zur Idee, die Briefings im Weißen Haus für die Medien abzusagen und ihnen stattdessen schriftliche Antworten zu schicken, in seinem Twitter-Account geäußert. „Möglicherweise, würde die beste Lösung die Absage aller künftigen ‚Presse-Briefings‘ und die Versendung von schriftlichen Antworten sein, um Genauigkeit zu gewährleisten“, schrieb er dort.

    ​Trump hatte dem FBI-Direktor James Comey am Dienstag auf Empfehlung des Generalstaatsanwalts und Justizministers Jeff Sessions gekündigt. Es hieß, der Staatschef hätte in den letzten Monaten das Vertrauen zu  Comey verloren. Diese überraschende Entscheidung Trumps fand in den Medien eine hohe Resonanz und führte zu vielen Spekulationen.

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    Tags:
    FBI, Donald Trump, USA