12:37 26 Juni 2017
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    Russlands Präsident Putin bei der Eröffnung des Wirtschaftsforums One Belt, one Road in Peking

    Putin: Stereotypenfreie Ideen statt Kriegsrhetorik!

    © Sputnik/ Alexej Nikolski
    Politik
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei der Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums „One Belt, One Road“ („Ein Gürtel, Eine Straße“) in China die Spitzenpolitiker der Welt zum Verzicht auf kriegerische Rhetorik und damit verbundene Vorgehensweisen aufgerufen, deren Logik bei der Lösung von bestehenden Problemen keinesfalls helfen kann.

    „Wir wollen auch die Gefahren nicht vergessen, die regionale Konflikte in sich bergen. Die Zonen tief verwurzelter Widersprüche bestehen in sehr vielen Orten ganz Eurasiens weiter. Um diese Knoten zu lösen, sollte man vor allen auf kriegerische Rhetorik, die gegenseitigen Beschuldigungen und Vorwürfe verzichten, die die Situation lediglich verschärfen", so Putin. Man könne „in der Logik der alten Herangehensweisen" keines der gegenwärtigen Probleme lösen, man brauche frische Ideen, die frei von Stereotypen seien.

    Der russische Präsident zeigte sich überzeugt, dass Eurasien fähig sei, eine inhaltsreiche Agenda zu erarbeiten, die Sicherheitsfragen sowie Probleme in internationalen Beziehungen, der Wirtschaftsgestaltung, im Sozialbereich, in den Verwaltungssystemen und bei der Suche nach neuen „Wachstumstreibern" umfasse.

    Das Projekt „One Belt, One Road" bündelt seit 2013 die chinesischen Ziele zum Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes zwischen Europa und China. An dem gleichnamigen Gipfeltreffen am 14. und 15. Mai in Peking nehmen Vertreter aus 110 Ländern teil. Bei dem Forum soll unter anderem die erste Bilanz des 2013 von China initiierten Projekts „Neue Seidenstraße" gezogen werden.

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    Tags:
    Wirtschaftsforum, Wladimir Putin, Russland, Peking, China
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