20:36 08 April 2020
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    Nordkorea hat durchaus einen gewissen technischen Fortschritt erreicht, wie Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga der japanischen Regierung bei einer Pressekonferenz in Tokio sagte.

    „Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Raketentyp gestartet wurde“, so Suga. Ein „Dialog um des Dialoges Willen“ brauche es mit Pjöngjang darum nicht mehr. Suga sprach sich vielmehr für weiteren Druck auf Nordkorea aus. 

    Am Sonntagmorgen gegen 5.28 Uhr Ortszeit hatte Nordkorea erneut eine Rakete abgeschossen. Nach Angaben des US-Senders CNN  stürzte die nordkoreanische Rakete nur 96,5 Kilometer vor der russischen Stadt Wladiwostok in den Pazifik. In Washington hatte man zuvor erklärt, der Absturzort der Rakete sei dem russischen Territorium wesentlich näher als dem japanischen.

    Laut dem russischen Verteidigungsministeriums befand sich die Raketenluftstrecke weit genug von der russischen Grenze entfernt – die Rakete stürzte demnach 500 Kilometer vom Territorium des Landes in den Pazifik, die Raketenflugdauer betrug 23 Minuten.

    Die Raketen-Frühwarn- und Flugabwehrsysteme in Russlands Fernen Osten sind trotzdem von höchster Kampfbereitschaft erneut in Planbereitschaft versetzt worden.

    Zuvor hatten die USA verkünden lassen, ihre Strategie gegenüber Nordkorea bestehe darin, den Druck auf Pjöngjang auszuüben, um es auf die Entwicklung von Nuklearwaffen und Marschflugkörpern verzichten zu lassen. Dazu wolle Washington seine Sanktionen gegen Nordkorea verschärfen, hieß es. Gleichzeitig seien die Vereinigten Staaten immer für Verhandlungen offen.

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    Tags:
    Yoshihide Suga, USA, Japan, Nordkorea