20:52 05 Dezember 2019
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    Hillary Clintons erster Auftritt nach der Wahl in Washington

    Clinton arbeitet an „leuchtender Zukunft“ – und schürt Anti-Trump-Stimmung

    © REUTERS / Joshua Roberts
    Politik
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    Die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat die Gründung einer politischen Bewegung angekündigt, die Kandidaten für Ämter verschiedener US-Behörden fördern soll. Dies geht aus dem Twitterprofil der Ex-Außenministerin hervor.

    „Wir starten ‚Onward Together‘ („Zusammen vorwärts" — Anm. d. Red.), das die Menschen dazu anregen soll, sich zu engagieren, sich zu organisieren und sogar für Ämter zu kandidieren", so Clinton. „Mehr denn je" glaube sie, dass  das Engagement der Bürger  für die US-Demokratie notwendig sei.

    ​​​Der Name der neugegründeten Organisation erinnert an die Wahllosung von Clinton — „Stronger Together" („Zusammen stärker").  Das Logo ist auch dem ihrer Wahlkampagne ähnlich: Die Schlagwörter werden von einem Pfeiler getrennt.

    Laut der Webseite der Bewegung ist es ihr Ziel, „progressive Werte zu fördern und für die künftigen Generationen eine leuchtende Zukunft aufzubauen". „Wehrt euch, seid beharrlich und hartnäckig, werbt an", heißt es  im Slogan der Bewegung. 

    Zudem teilte Clinton mit, dass ihre neugegründete Einrichtung  NGOs wie  „Color of Change" und  „Emerge America" unterstützen wird. Die Bürgerrechtlerorganisation „Color of Change" setzt  sich für Rassengerechtigkeit und Strafrechtsreformen ein. „Emerge America" unterrichtet  demokratische Kandidatinnen darin, wie man sich erfolgreich um ein Amt in den US-Behörden bewirbt. 

     

    ​Am 5. Mai hatten einige Quellen aus Clintons Umgebung bekanntgegeben, sie wolle eine politische Gruppe bilden, um gesellschaftlichen Widerstand gegen den US-Präsidenten Donald Trump zu installieren. Clinton bilde ein Team aus ihren einstigen Beratern und Assistenten, die Spenden für gesellschaftliche Einrichtungen sammeln sollen, die gegen die Wahl von Donald Trump aufgetreten seien, hieß es.

    Am 2. Mai hatte Clinton russische Hacker und den damaligen FBI-Chef James Comey für ihre Wahlniederlage verantwortlich gemacht. „Ich war auf dem Weg  zum Sieg, bis der Brief von  Jim Comey vom 28. Oktober und die russische WikiLeaks Zweifel in den Gemütern von Menschen auslösten, die dazu geneigt waren, für mich zu stimmen, und diese Menschen abschreckten", sagte sie.

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    Tags:
    Bewegung, Politik, Hillary Clinton, USA