21:33 20 Januar 2020
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat zu den Meldungen über Geheiminformationen, die ihm angeblich der US-Präsident Donald Trump mitgeteilt haben soll, in der Pressekonferenz zu Ergebnissen seiner Gespräche mit Zyperns Außenminister Ioannis Kasoulidis Stellung genommen, wie RT am Donnerstag berichtet.

    Lawrow sagte, die Arbeit der amerikanischen Medien erinnere ihn an einen bekannten Witz aus sowjetischen Zeiten. „Damals scherzte man in der Sowjetunion, dass es die Zeitung ‚Prawda‘ (dt. – Wahrheit) gebe, in der es keine Nachrichten gebe, und eine Zeitung ‚Iswestija‘ (dt. – Nachrichten) gebe, die aber keine Wahrheit enthalte. Man gewinnt den Eindruck, dass viele amerikanische Medien gerade in diesem Sinne tätig sind“, so Lawrow.

    Trump hatte Lawrow am 10. Mai im Weißen Haus empfangen. Am Montag schrieb dann die „The Washington Times“ unter Verweis auf anonyme Quellen, Trump habe dem russischen Minister gewisse Informationen übergeben, die „eine kritisch wichtige Quelle von Geheiminformationen“ zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh)  „einem Risiko ausgesetzt“ hätten.

     

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    Tags:
    Geheimnisse, Kommentar, Medienattacke, Treffen, Sergej Lawrow, Donald Trump, Russland, USA