12:32 20 Februar 2020
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    Bei der Protestaktion der Identitären Bewegung am Freitag vor dem Bundesjustizministerium in Berlin sorgte ein peinlicher Zwischenfall des Justizministers Heiko Maas für Aufregung.

    Demonstrativ brachte der Minister mehrere Flaschen Wasser und überreichte sie den Gegendemonstranten, die sich mit Plakaten gegenüber der Menschenkette der Identitären positioniert hatten.  Dabei rief eine Frau aus den Reihen der Gegendemonstranten: „Ihr seid eins zu eins. Du und die Nazis gehören zusammen… Euer Wasser könnt ihr behalten!“  Andere Demonstranten aus den Reihen skandierten antifaschistische Parolen, die sich offensichtlich gegen Maas richteten.

    Als der Minister auf dem Weg zurück ins Gebäude war, wurden auch Rufe der Protestler der Identitären Aktion laut: „Maas muss weg“. Daraufhin stellte sich der Bundesjustizminister über die Menschenkette und zeigte deutlich seine Aufregung. Von den Polizeibeamten wurde er aufgefordert, Abstand von der s.g. „aktionistisch, völkisch-orientierten Gruppierung“ zu halten.

    Die Demonstranten der Identitären Bewegung hatten zuvor gegen 13:00 Uhr mit mehreren Bannern, DDR-Flaggen und einer Fahne der Identitären-Bewegung   eine Menschenkette vor dem Gebäude des Ministeriums gebildet. Manche Protestierende auf der Seite der Identitären trugen DDR-Unformen. Auf den Bannern stand: „Zensurministerium“ und „Alles schon vergessen?  Gegen Zensur und Meinungsverbot“. Auf den Bannern der Gegendemonstranten war u.a. zu lesen: „Nazis raus“, „Identität schafft Hass“ etc.

    Die Polizei war gezwungen, die rechte Protestaktion gewaltsam aufzulösen.

    © Sputnik . Oleg Polunin
    Protestaktion vor dem Justizministerium in Berlin
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    Tags:
    Aktion, Vorwürfe, Bewegung, Protest, Rechtsextremismus, Justizministerium, Heiko Maas, Berlin, Deutschland