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    Assange spricht vom Balkon der Botschaft Ecuadors aus

    Assange: „Ich vergebe und vergesse nichts“

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    WikiLeaks-Gründer Julian Assange (84)
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    WikiLeaks-Gründer Julian Assange wird eigenen Worten zufolge die sieben Jahre des unfreiwilligen Eingeschlossenseins sowie die Verleumdung gegen ihn nicht vergeben.

    „Sieben Jahre lang ohne Anklage festgehalten (…), während meine Kinder groß geworden sind und mein Name verleumdet wurde. Ich vergebe und vergesse nicht“, schrieb Assange in seinem Twitter-Account.

    ​Obwohl die schwedische Staatsanwaltschaft am Freitag die Ermittlungen gegen Assange wegen des Vergewaltigungs-Vorwurfs eingestellt hat, hält die britische Polizei an ihrer Absicht fest, den Wikileaks-Gründer, der sich seit Jahren in der Botschaft Ecuadors in London versteckt, zu verhaften.

    Julian Assange lebt in der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er 2012 Zuflucht gesucht hatte, nachdem er in Großbritannien alle Rechtsmittel gegen einen Antrag Schwedens auf seine Auslieferung ausgeschöpft hatte.

    In Schweden wurden Assange Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen. Er wies jedoch alle Beschuldigungen zurück und bezeichnete sie als politisch motiviert. Assange befürchtete, dass Stockholm ihn nach einer Auslieferung an die schwedischen Behörden weiter an die USA überstellen würde, wo ihm wegen der Veröffentlichung von geheimen Informationen bis zu 35 Jahren Haft oder gar die Todesstrafe drohen könnte.

     

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    WikiLeaks, Twitter, Julian Assange, Schweden, Großbritannien, Ecuador
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