05:04 02 Juni 2020
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    CNN-Moderator Anderson Cooper hat sich bei einer Nachrichten-Sendung, die live übertragen wurde, im Gespräch mit dem politischen Kommentator Jeffrey Lord, der den US-Präsidenten Donald Trump verteidigte, eine unverschämte Anmerkung erlaubt.

    Die Sendung vom 19. Mai war einer Aussage von Trump gewidmet, der zuvor den ehemaligen FBI-Chef James Comey beim Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow als „verrückten Psychopathen“ bezeichnet hatte. Darauf antwortete Lord, der Präsident sage, was er wolle, weil er eben Präsident sei.

    „Mir ist es egal, was er den Russen gesagt hat. In dem Sinne, dass er doch Präsident der Vereinigten Staaten ist“, so Lord. Das gehe jedes Staatsoberhaupt in der Welt an, so Lord weiter.

    Cooper unterbrach ihn mit der folgenden Bemerkung: „Wenn er (Trump – Anm. d. Red.) nun auf seinen Tisch gekackt hätte, hätten Sie ihn wohl auch gerechtfertigt.“

    ​Über diese unverschämte und von einem TV-Moderator ganz unerwartete Aussage lachte Lord nur.

    „Ich bedauere den groben Satz, den ich heute Abend gesagt habe. Ich entschuldige mich dafür. Das war unprofessionell. Es tut mir wirklich leid“, so Cooper via Twitter.

     

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    Kacke, Live-Sendung, FBI, Weißes Haus, CNN, Anderson Cooper, Jeffrey Lord, Sergej Lawrow, James Comey, Donald Trump, USA