06:34 19 November 2019
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    Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte

    Duterte wirft dem Westen Heuchelei vor

    © REUTERS / Romeo Ranoco
    Politik
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    Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat in einem Interview mit dem russischen TV-Sender RT dem Westen Heuchelei vorgeworfen und seine Hoffnung auf die Entwicklung der Beziehungen zu Russland geäußert.

    „Ich persönlich habe nichts gegen die USA. Das ist ein ganz normales Land. Donald Trump ist mein Freund. Wir haben aber unseren außenpolitischen  Kurs geändert. Früher waren wir ein prowestliches Land gewesen. Nun haben wir eine Business-Allianz mit China geschlossen“, so Duterte.

    Zudem brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Philippinen auch gute Geschäftsbeziehungen mit Russland anbahnen könnten.

    „Warum so? Weil sich die ganze westliche Welt – die EU-Staaten und alle anderen – heuchlerisch benimmt“, betonte Duterte.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass Duterte vom 22. bis zum 26. Mai Russland einen Besuch abstatten wolle.  

    Der 72-jährige philippinische Präsident steht wegen des brutalen Vorgehens seiner Regierung gegen die Drogenszene des Landes international in Kritik. Hinzu kommt, dass sich das Verhältnis zwischen Washington und Manila unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama angespannt hatte.

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    Tags:
    Entwicklung, Beziehungen, EU, Rodrigo Duterte, Donald Trump, Barack Obama, Philippinen, USA, Russland