21:53 24 Februar 2020
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    Mitglieder der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) haben bei der Entwicklung neuer Chemiewaffen Versuche mit Giftstoffen an Menschen unternommen, wie die britische Zeitung „Times“ schreibt.

    Laut den Dokumenten, die irakische Soldaten in der befreiten Universität von Mossul entdeckten, haben die Terroristen mit Schwefelthallium und Nikotinverbindungen experimentiert, die üblicherweise zur Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln verwendet werden.

    Diese Chemikalien gelten als „ideale tödliche Gifte“, die eine Spätwirkung haben und bei einer chemischen Analyse schwer nachweisbar sind. Bei einem dokumentierten Experiment war ein 100 Kilogramm schwerer Mann nach dem zehntägigen Verzehr von Lebensmitteln und Wasser mit Giftbeimischungen gestorben.

    Aus den sichergestellten Unterlagen geht hervor, dass IS genug Giftstoffe besessen hatte, um den Bedarf der Terrormiliz daran zu decken. Die Zeitung schließt die Möglichkeit nicht aus, dass toxische Substanzen bei Terroranschlägen gegen Bürger westlicher Länder eingesetzt werden könnten.

    Der britische Chemiewaffenexperte Hamish de Bretton-Gordon verglich die Experimente des IS mit den Grausamkeiten des Nazi-Regimes in Hitlerdeutschland.

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    Tags:
    Giftstoffe, Chemiewaffen, IS, Times, Mossul, Irak