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22:30 20 September 2019
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    U-Bahn in Pjöngjang

    Noch 100 Tage ohne Druck auf Pjöngjang? – USA und China schachern um Konflikt-Auswege

    © Sputnik / Ilja Pitaljow
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    Bei gemeinsamen Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump hat der chinesische Staatschef Xi Jinping um eine 100-Tage-Frist für mehr Druck auf Nordkorea gebeten. Dies schreibt das japanische Nachrichtenportal The Asahi Shimbun.

    Demnach hatten die USA zuvor von Peking noch mehr Druck auf Pjöngjang gefordert: Die Wirtschaftssanktionen sollten verstärkt werden, zumal mit China 90 Prozent des Außenhandels Nordkoreas abgewickelt wird. Trump hatte damals gedroht, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China einzuschränken, sollte es den Forderungen nicht nachkommen.

    Zu dem nun vorgelegten 100-Tage-Aufschub gehört dem Portal zufolge auch das Versprechen der USA, gleichzeitig die Kooperation mit China im Wirtschaftsbereich auszubauen. Die Resultate könnten dann im Juli beim G7-Treffen erörtert und nächste und neue Maßnahmen ergriffen werden.

    Am Sonntag war in Nordkorea nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap eine Mittelstreckenrakete vom Typ Puguksong-2 abgefeuert worden, die nach etwa 500 Kilometern Flug ins Japanische Meer stürzte.

    Der koreanische Staatschef Kim Jong Un, der persönlich bei dem Test anwesend gewesen sein soll, soll nun die Serienfertigung der Flugkörper angeordnet haben.

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    Tags:
    Wirtschaft, Kooperation, Raketentest, Versprechen, Druck, USA, China, Nordkorea