02:09 25 Februar 2020
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    Die chinesischen Sicherheitsbehörden haben im März sechs Japans Bürger wegen des Verdachts auf Spionage festgenommen, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Regierungsquellen mitteilt. Die japanische Seite dementiert dies jedoch.

    Seit November 2012, als Xi Jinping chinesischer Staatschef wurde, bis Ende 2015 waren über zehn spionageverdächtige Japaner auf Anweisung des chinesischen Sicherheitsministeriums festgenommen worden.

    Japan dementierte derweil, dass es überhaupt Spionagetätigkeit gegen China führe. Die Verhafteten beschäftigten sich nach Angaben japanischer Medien mit Informationsbeschaffung für die Nationale Kommission für Öffentliche Sicherheit Japans. Zu den wichtigsten Aspekten ihrer Tätigkeit gehörte das Sammeln von Informationen über die politische Struktur, diplomatische Kontakte, den Militärbereich Chinas und die Lage in Nordkorea.

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    Erst 2015 sollen vier Menschen festgenommen worden sein. Japan hatte aber auch schon damals deren Zugehörigkeit zur Aufklärungstätigkeit verneint. Es tauchten jedoch Meldungen in japanischen Medien auf, dass mindestens zwei der Häftlinge Informationen im Auftrag japanischer Sicherheitsbehörden beschafft hätten. 

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    Tags:
    Aufklärung, Spionage, Xi Jinping, Japan, China