12:12 26 September 2020
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    Die russische Pressesprechern Maria Sacharowa hat die beleidigende Äußerung des republikanischen US-Senators John Mc-Cain in Bezug auf den russischen Außenminister Sergej Lawrow und dessen jüngsten Besuch in Washington nicht gerade schmeichelhaft kommentiert.

    „Offensichtlich kommt McCain mit den einheimischen Politikern nicht aus: Die Menge von Gift, das er erzeugt, ist viel größer. McCain ruft außer Bedauern seit langem schon keine Emotionen mehr hervor", sagte sie gegenüber der russischen Nachrichtenagentur NSN.

    Zuvor hatte sich McCain darüber überrascht gezeigt, dass der US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verhandelt hatte.

    Der russische Außenminister habe nicht ins Oval Office gehört, so McCain in einem Interview mit dem US-TV-Sender Fox News. „Hätte sich der Präsident unter günstigen Umständen mit Putin getroffen, wäre das in Ordnung gewesen. Nicht jedoch mit diesem Strohmann Lawrow, der nichts anderes als ein Propagandist ist", sagte er. Zudem warf McCain dem russischen Präsidenten vor, Präzisionswaffen in Aleppo gegen Krankenhäuser eingesetzt und Menschenrechte „überall" verletzt zu haben.

    Das Weiße Haus hatte im November 2016 regierungstreue Kräfte in Syrien sowie Syriens Verbündeten Russland für Bombenangriffe auf Krankenhäuser in Aleppo verantwortlich gemacht. Dabei konnten die USA ihre Vorwürfe nicht mit konkreten Beweisen bekräftigen.

    Der republikanische US-Senator John McCain ist für seine harte antirussische Haltung bekannt. So war er beispielsweise Mitte März mit dem Auftritt seines Parteifreundes Rand Paul bei der Behandlung des NATO-Beitrittsantrags von Montenegro so unzufrieden, dass er äußerte, der Senator aus dem Bundesstaat Kentucky arbeite jetzt für Wladimir Putin. Paul kommentierte diesen Vorwurf in einem Interview, indem er sagte, McCain habe überall den Krieg befürwortet: „Wir haben Glück, dass John McCain nicht dafür zuständig ist, sonst würden wir uns in einem ewigen Kriegszustand befinden".

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    Tags:
    Besuch, Beleidigung, Donald Trump, Maria Sacharowa, John McCain, Sergej Lawrow, Wladimir Putin, USA, Russland