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    Ankunft des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte in Moskau

    Duterte: Sicherheit und Verteidigung ganz oben auf Agenda der Moskauer Gespräche

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    Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will bei seinen Verhandlungen in Moskau in erster Linie Probleme der Sicherheit und Verteidigung ansprechen. Das teilte der Kreml am Dienstag mit. Duterte war am Vortag zu einem Besuch in der russischen Hauptstadt eingetroffen.

    „Angesichts des Terrorismus, des Drogenhandels und der internationalen Kriminalität erlangen Abkommen mit Russland im Bereich der Sicherheit und Verteidigung eine große Bedeutung“, hatte Duterte in einem Interview für russische Journalisten im Vorfeld seiner Visite gesagt. Es komme auch darauf an, ein Gleichgewicht im Handel zwischen unseren Ländern herzustellen und ein Abkommen über die Kooperation in der Agrarwirtschaft abzuschließen, fügte der Präsident hinzu. 

    Am Dienstag teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit, dass das für den Donnerstag geplante Treffen zwischen Putin und Duterte „wegen des Kriegszustandes in der philippinischen Provinz Mindanao auf den späten Dienstagabend vorverlegt wurde“. „Umstände bei Duterte haben sich geändert. Deshalb beschlossen wir, das Treffen nach Putins Rückkehr aus Krasnodar einzuberufen“, sagte Peskow.

    Zuvor teilte Dutertes Vertreter Ernesto Abella in Moskau mit, dass der Präsident den Kriegszustand über Mindanao verhängt hatte, wo es zu Zusammenstößen zwischen den Regierungstruppen und Islamisten gekommen war.

     

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    Tags:
    Agenda, Verhandlungen, Rodrigo Duterte, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Philippinen, Russland