16:32 18 Februar 2020
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    Erstmals seit dem Ende der UdSSR hat Russland seine Grenzen wieder lückenlos mit Frühwarnradaren geschützt, die Angriffe durch ballistische Raketen in sämtlichen Höhenbereichen frühzeitig orten können. Dies teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) mit.

    Schoigus Worten zufolge wurden im vergangenen Jahr Radarstationen in Baranowitschi, Murmansk und Petschora modernisiert sowie drei neue Radare der Woronesch-Klasse (Bild) in Omsk, Barnaul und Jenissejsk aufgestellt und getestet.

    Parallel erneuere Russland, so Schoigu, weiter sein Atomwaffenarsenal. Die Atomwaffen-Triade sei bereits zu zwei Dritteln mit modernen Waffen ausgerüstet.

    Die russischen Atomwaffen unterteilen sich je nach Trägertyp in Langstreckenbomber, silo- bzw. fahrzeuggestützte Interkontinentalraketen und mit Atomraketen bestückte U-Boote. Diese spezifische Konstellation, genannt Atomwaffen-Triade, soll in einem Atomkrieg verhindern, dass die russischen Atomwaffen durch einen feindlichen Erstschlag völlig vernichtet werden, und einen Vergeltungsschlag garantieren.

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    Tags:
    Sergej Schoigu, USA, Russland