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22:33 16 Juli 2019
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    Irakische Offensive gegen IS in Mossul

    Pentagon verliert im Irak eine Milliarde Euro an militärischen Gütern - Amnesty

    © AFP 2019 / Ahmad Al-Rubaye
    Politik
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    Die US-Streitkräfte haben keine Informationen über den Verbleib der Waffen und militärischen Ausrüstungen im Wert von einer Milliarde Euro, die in den Irak geliefert worden waren. Sie könnten laut Amnesty International in die Hände von IS-Terroristen gelangt sein.

    Die US-Streitkräfte haben die Spur der in den letzten Jahren in den Irak gelieferten Rüstungsgüter im Wert von einer Milliarde Euro verloren, schreibt Financial Times unter Bezugnahme auf Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Das bedeutet, dass ein Teil der Waffen in die Hände des IS und der vom Iran unterstützten bewaffneten Terrormilizen gelangt sein könnte, ergänzte die Zeitung.

    In den Irak wurden Zehntausende Sturmgewehre, Hunderte Granatwerfergranaten und Panzerkraftwagen „Humvee” geliefert, die von IS-Selbstmordattentätern regelmäßig als selbstfahrende Bomben genutzt werden.

    Der Grund für den Verlust sei die Tatsache, dass das US-Verteidigungsministerium keine ausreichenden Nachweise über den Verbleib der in den Irak gelieferten Rüstungen führe und diesen auch nur ungenügend kontrolliere, teilt die Menschenrechtsorganisation mit. Eine solche Situation gebe es nicht zum ersten Mal: Überprüfungen und Berichte in den Jahren 2007 und 2015 haben gleiche Probleme aufgedeckt, wobei die Ursachen mangelnde Kontrolle und Fahrlässigkeit des Pentagons waren.

    Zuvor hatten die USA ihre Absicht erklärt, mit Munitionslieferungen an die syrischen Kurden der „Volksverteidigungseinheiten“ zu beginnen.

    Ebenfalls kürzlich wurde bekannt, dass im Westen der irakischen Stadt Mossul bei den IS-Terroristen Munition aus Saudi Arabien gefunden wurde.

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    Tags:
    Waffenlieferungen, Terrormiliz Daesh, US-Verteidigungsministerium, Amnesty International, Saudi-Arabien, Irak, USA