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    Kampf gegen IS-Terror (156)
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    Das Nordatlantische Bündnis soll Mitglied der Koalition gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat, IS) werden. Darauf haben sich nach Angaben von dpa die Nato-Länder bei einem Treffen am Mittwoch in Brüssel geeinigt.

    Der Beschluss wurde kurz vor dem  ersten Gipfel mit US-Präsident Donald Trump von dem Nordatlantikrat, dem wichtigsten Nato-Entscheidungsgremium getroffen.  Bislang waren nur einzelne Nato-Staaten an der Anti-IS-Koalition beteiligt. Die offizielle Bekanntgabe soll am Donnerstag beim Nato-Gipfel folgen. Eine direkte Beteiligung an Kampfeinsätzen soll allerdings vorerst ausgeschlossen bleiben.

    Bundeswehr während jüngsten Übungen in Litauen
    © REUTERS / Ints Kalnins

    Nach Informationen von Focus Online können künftig dank dieser Entscheidung die Awacs-Flugzeuge der Allianz nicht nur zur Luftraumbeobachtung, sondern auch als fliegende Kommandozentralen zur Koordinierung des Luftverkehrs über Syrien und dem Irak eingesetzt werden. Außerdem soll ein Anti-Terror-Koordinator der Allianz benannt und der Ausbildungseinsatz  für Sicherheitskräfte im Irak aufgestockt werden.

    Der Nachrichtensender n-tv weist darauf hin, dass es vor allem der Widerstand der deutschen Bundesregierung war, der  einen früheren Beitritt des Bündnisses der US-geführten Koalition verhinderte. Diese hatte Bedenken, dass ein Nato-Engagement  in Syrien und im Irak die  Konflikte in der Region verschärfen oder zumindest die Friedensbemühungen erschweren könnte.

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    Tags:
    Anti-IS-Koalition, Terrormiliz Daesh, NATO, Brüssel