15:45 22 November 2019
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    Kiew soll sich Hitler zum Vorbild nehmen – ukrainischer Politiker

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    Die Ukraine soll sich bei Diskussionen über die Sprachpolitik am einstigen Vorgehen Nazi-Deutschlands orientieren, wie der Abgeordnete der Radikalen-Partei, Igor Mossijtschuk, gegenüber dem TV-Sender ZIK sagte.

    Das russische Fernsehen soll demnach nicht völlig verboten werden, weil es Kiew störe, „die Seelen der Ukrainer im Donbass zurückzuerobern“ und „Krimtataren zu unterstützen“. Der Politiker ist der Auffassung, dass die russische Sprache nur „in Kiew, Lwiw, Wassilkow, Charkow“ verboten werden soll, aber nicht im Donbass.

    „Weil Hitler, als er die Ukraine okkupierte, sich an uns nicht auf Deutsch gewandt hat, sondern auf Ukrainisch und auf Russisch an unsere Urgroßväter und Großväter“, so Mossijtschuk.

    Ukrainische landesweite TV-Sender müssen 75 Prozent aller Sendungen und Filme in ukrainischer Sprache ausstrahlen. Das entsprechende Gesetz hatte die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) am Dienstag verabschiedet. Für das umstrittene Gesetz stimmten 269 Abgeordnete bei erforderlichen 226 Stimmen. Es muss noch vom Präsidenten Petro Poroschenko unterzeichnet werden und tritt dann einen Monat nach seiner Veröffentlichung in Kraft.

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    Politik, Russisch, Igor Mossijtschuk, Adolf Hitler, Donbass, Russland, Ukraine