08:55 14 August 2018
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    Brasilianische Friedenstruppen (Blauhelmsoldaten) in Libanon (Archivbild)

    Syriens Deeskalationszonen brauchen Checkpoints – aber von wem?

    © AP Photo / Hassan Ammar
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    Experten aus Russland, dem Irak und der Türkei bestimmen anhand von Landkarten die Grenzen der Deeskalationszonen in Syrien, wo noch Checkpoints geschaffen werden müssen, um das Eindringen von Terror-Kämpfern zu verhindern. Diesen Prozess erläuterte am Freitag Russlands Vize-Außenminister Russlands, Michail Bogdanow.

    Bogdanow zufolge müssen „die Garanten-Länder eine Arbeitsgruppe bilden, die anhand der Landkarten die Außengrenzen der Deeskalationszonen bestimmen soll. Es müssen Checkpoints und Kontrollen über diese Zonen geschaffen werden“, so Bogdanow.

    Laut dem Diplomaten ist jedoch bislang unklar, wer konkret die Sicherheit in diesen Zonen gewährleisten werde.

    Am 14. Mai hat der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, dass geplant sei, das in vier Bezirken Syriens geltende Deeskalationsregime in Zukunft zu erweitern.

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    Tags:
    Terror-Kämpfer, Checkpoints, Zonen, Experten, Deeskalation, Aussenministerium Russlands, RIA Novosti, Michail Bogdanow, Sergej Lawrow, Türkei, Syrien, Irak, Russland
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