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    Luftangriffe in Syrien (Archivbild)

    Luftangriff in Ost-Syrien: Koalition tötet 80 Angehörige von IS-Kämpfern

    © AFP 2019 / Monammed Al-Khatieb
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    80 Verwandte von IS-Kämpfern sind in Syrien durch Luftangriffe der US-geführten Anti-IS-Koalition getötet worden, darunter 33 Kinder, wie das Portal „BFMTV“ unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet.

    Am Freitagmorgen hat die Anti-IS-Koalition unter US-amerikanischer Führung einen Luftangriff auf die Kleinstadt Mayadin im Osten Syriens geflogen. Eine der Raketen traf ein Verwaltungsgebäude, in dem laut Portal Frauen, Kinder und Verwandte von IS-Kämpfern untergebracht waren.

    Am Tag zuvor, dem 25. Mai, hat das US-Oberkommando den Tod von 100 Zivilisten in der nordirakischen Stadt Mossul zugegeben. Die Zivilisten waren bei einem Luftangriff im März dieses Jahres getötet worden. Die Piloten hatten eine 500-Kilogramm-Bombe auf ein Gebäude abgeworfen, in dem sich zwei IS-Scharfschützen versteckten. Zuvor hatten IS-Terroristen Sprengstoff in den unteren Stockwerken des Gebäudes deponiert. Wegen des direkten Einschlags der Bombe kam es zu einer gewaltigen Explosion des Sprengstoffs. Im Gebäude selbst sowie in einem Nachbarhaus sind insgesamt 105 Menschen getötet werden, 36 werden vermisst.

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    Tags:
    Luftschlag, Anti-IS-Koalition, Terrormiliz Daesh, Syrien