02:47 20 Februar 2018
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    President Donald Trump attends the commencement address at the U.S. Coast Guard Academy in New London, Conn., Wednesday, May 17, 2017

    Trump denkt immer mehr an Machterhalt statt US-Interessen - russischer Politiker

    © AP Photo/ Susan Walsh
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump ist in letzter Zeit immer mehr bemüht, seine eigene Macht zu erhalten, statt die nationalen Interessen der USA zu wahren, zu denen eine breite internationale Kooperation gehört, wie der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (russisches Oberhaus), Konstantin Kossatschjow, am Samstag sagte.

    Am Freitag hatte ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses erklärt, die US-Administration beabsichtige unter den heutigen Bedingungen nicht, die Sanktionen gegen Russland zu lockern, und erwäge gar deren Verschärfung.

    „Allem Anschein nach hat die blindwütige Attacke auf Trump wegen der angeblichen ,Russland-Affäre‘ ihre Ergebnisse gebracht“, so der Politiker.

    In einer Situation, in der Trump zwischen einer möglichen Amtsenthebung und einem Verzicht auf die Zusammenarbeit mit Russland wählen müsse, beginne der US-Präsident, so Kossatschjow, seine eigenen Interessen über die der USA zu stellen. Die nationalen US-Interessen sehen laut dem Politiker eine „breite und pragmatische“ internationale Kooperation über die Grenzen von Militärbündnissen hinaus vor. Davon habe Trump auch während des Wahlkampfs gesprochen.

    Nun könne man von Trump auch neue und nicht weniger dramatische Umschwünge erwarten, meint Kossatschjow.

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    Tags:
    Interessen, Donald Trump, USA, Russland