00:13 23 April 2018
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    Kreml antwortet auf Trumps Worte über „russische Bedrohung für die Nato“

    © Sputnik / Alexei Druzhinin/Anton Denisov/Pressedienst des Präsidenten von Russland
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    Die Erklärungen des US-Präsidenten Donald Trump über Russland als angebliche „Bedrohung“ für die Nato sind darauf gerichtet, dass die US-Bündnispartner mit mehr Freude und Kraft die Nato-Finanzierung gewährleisten, wie der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber RIA Nowosti mitteilte.

    „Das kann auch so verstanden werden, dass die USA ihre Bündnispartner auf derartige Weise anspornen, ihre Verpflichtungen zu erfüllen und entsprechende Beiträge zum Nato-Budget zu leisten“, sagte Uschakow.

    Uschakow erinnerte daran, dass Wladimir Putin die Situation in den USA, wo ständig von einer „russischen Gefahr“ und „russischen Einmischung“ gesprochen werde, „politische Schizophrenie“ genannt habe. Ihm zufolge gelte eine derartige Bezeichnung für die heute in den USA herrschenden Sitten.

    „Das weckt natürlich Bitterkeit, Bedauern und Erstaunen“, so Uschakow.

    Der Berater des russischen Staatschefs betonte ferner, dass die Nato-Aktivitäten in Bezug auf Russland, insbesondere auf die „nordöstliche oder nordwestliche Flanke“,  selbstverständlich „Unruhe fördert“.

    „Allerdings betrachten wir diese Äußerung im Kontext des heute in den USA diskutierten sogenannten russischen Dossiers“, schloss er.

    Zuvor hatte Trump erklärt, die Nato müsse sich künftig auf die Gefahren des Terrorismus, der Migration und dergleichen aus Russland sowie aus dem Osten und dem Süden konzentrieren.

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    Tags:
    Alliierte, Einmischung, Gefahr, Kreml, Aktivitäten, NATO, Donald Trump, Juri Uschakow, Wladimir Putin, USA, Russland