08:21 23 September 2018
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    Russischer Politiker nennt Poroschenkos Worte „Tentakel des Kremls“ paranoid

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    Politik
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    Die Worte des ukrainischen Präsidenten über die „Tentakel des Kremls“, die angeblich „die Schlüsselhauptstädte Europas an der Gurgel packen“, hat der Vize-Vorsitzende des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Oberhaus, Franz Klinzewitsch, am Samstag als paranoid bezeichnet.

    „Eine typische Paranoia. Da könnte die Ukraine ohne Präsidenten bleiben“, sagte der Sicherheitspolitiker.

    Klinzewitsch erinnerte daran,  wie am 22. Mai 1949 der US-Marineminister James Forrestal mit dem Ruf „Die Russen kommen!“ aus dem Fenster einer Armee-Klinik gesprungen war, in die er wegen einem Nervenzusammenbruch gebracht worden war. Wie das Mitglied des Parlamentsoberhauses erörterte, hat sich dieser Satz „der Menschheit als Symbol des Beginns der antisowjetischen und dann auch der antirussischen Hysterie eingeprägt“. Klinzewitsch meint, Poroschenkos  Äußerung gleiche Forrestals damaligem Ruf.

    Wie er ferner erläuterte, existiert die russische Welt als geopolitische und soziokulturelle Erscheinung. Ihr Einfluss auf die Menschheit sei „tatsächlich enorm“. „Und eben diese ‚Tentakel‘ lassen sich im Prinzip unmöglich abtrennen“, schloss Klinzewitsch.

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    Tags:
    Petro Poroschenko, Franz Klinzewitsch, Europa, Ukraine