15:44 20 Oktober 2018
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    Schwarzmeer-Halbinsel Krim

    Darum betrachtet Krim EU-Sanktionen so „philosophisch“

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    Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim „reagiert philosophisch“ auf die Verlängerung der vom Westen gegen die Krim verhängten Sanktionen, die die Entwicklung der Halbinsel zwar behindern, aber nicht stoppen können, wie der Minister für Wirtschaftsentwicklung der russischen Teilrepublik Krim, Andrej Melnikow, am Samstag dem Radiosender „Krim-Sputnik“ sagte.

    „Da eine Reihe von Sanktionen weiter verlängert wird, müssen wir absolut philosophisch darauf reagieren und uns im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten entwickeln. Die Sanktionen behindern nur unsere Entwicklung, schaffen aber keine Bedingungen für einen Investitionshunger und eine Einstellung der Tätigkeiten“, so Melnikow.

    Obwohl die Einschränkungen ihm zufolge das Leben erschweren, machen diese die Krim nur noch stärker.      

    „Eine Freihandelszone und die westlichen Sanktionen haben unseren örtlichen Unternehmen geholfen, eine Modernisierung durchzuführen, was die Grundlage für die Weiterentwicklung der Wirtschaft der Region schafft“, betonte der Minister.

    Die Europäische Union hatte am 17. März 2014, nach dem Referendum auf der Krim über die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel mit Russland, Sanktionen gegen Akteure verhängt, „die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen“. Seither werden die Sanktionen automatisch verlängert.

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    Reaktion, Verlängerung, Sanktionen, EU, Andrej Melnikow, Krim, Russland