05:08 02 Juni 2020
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    Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat die Vorwürfe des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegen die russische Nachrichtenagentur und den Fernsehsender zurückgewiesen und erklärt, was Macrons Logik für Russland in Bezug auf westliche Medien bedeute.

    „Ein Glas Krim-Wein darauf, dass der frischgebackene französische Präsident aufhört, über RT und Sputnik zu lügen“, schrieb Simonjan via Twitter. „Das ist ja ein billiges Vaudeville in der Aufführung des französischen Präsidenten“, so Simonjan weiter.

    Nach Macrons Logik müsse man dann aus Russland überhaupt alle westlichen Medien ausweisen, denn absolut alle westlichen Medien seien immer gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und agierten stets für die russische Opposition. Damit versuchten sie ja zweifelsohne sich in unsere Wahlen einzumischen, fügte Simonjan hinzu.

    Während des Wahlkampfes in Frankreich hatte Macrons Stab den beiden russischen Medien vorgeworfen, sie hätten über Offshore-Konten des damaligen Kandidaten auf den Bahamas berichtet.

    Sputnik wies die Vorwürfe als falsch zurück. Dabei erläuterte Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan, der Sprecher Macrons habe kein einziges Beispiel für die Verbreitung von Fake-News durch die russischen Medien vorgelegt.

    Bei gemeinsamen Verhandlungen am Montag in Versailles sollen Wladimir Putin und Emmanuel Macron die angebliche Einmischung Moskaus in die Wahlen anderer Länder nicht erörtert haben. Putin betonte, es gebe kein solches Thema zum Besprechen.

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    Tags:
    Vorwürfe, RT, Sputnik, Margarita Simonjan, Emmanuel Macron, Frankreich, Russland