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17:16 21 September 2019
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    Russlands Botschaft in Washington

    Moskau empört über Beleidigung des russischen Botschafters

    © REUTERS / James Lawler Duggan
    Politik
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    Moskau gibt keine Information über dienstliche Kontakte des russischen Botschafters Sergej Kisljak in Washington preis, wie Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Dienstag gegenüber Journalisten mitteilte.

    Damit reagierte der Diplomat auf Fox-News-Berichte, wonach Kisljak dem Berater des US-Präsidenten, Jared Kushner, angeblich vorgeschlagen haben soll, einen „geheimen Kommunikationskanal“ zwischen Russland und den USA einzurichten.

    Die derzeitige „Entehrung“ des russischen Botschafters in den USA löst Rjabkow zufolge in Moskau Empörung aus. Der Vize-Außenminister betonte, dass Moskau keine Details von Arbeitskontakten dessen Botschafter je offenlege. Die Verbreitung solcher Informationen hätte die Arbeitswerte und —normen des russischen Außenministeriums, die die Behörde „auch weiterhin befolgen wird“, verletzt, so Rjabkow abschließend.

    Die US-Zeitung Washington Post hatte zuvor einen Artikel unter Verweis auf US-Beamte veröffentlicht, die angeblich mit Daten der US-Geheimdienste vertraut sind, dass Kushner Anfang Dezember 2016 während eines Treffens mit Kisljak im Trump Tower vorgeschlagen habe, einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Moskau und Trumps Team zu schaffen.

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    Tags:
    Kontakte, Informationen, Werte, Normen, Verletzung, Beleidigung, Botschafter, Sergej Rjabkow, Sergej Kisljak, USA, Russland