16:44 17 Oktober 2017
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    Der französische Präsident Emmanuel Macron

    US-Politologe warnt: Nach Macron bleibt von Frankreich nichts mehr übrig

    © REUTERS/ Pool/Alain Jocard
    Politik
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    Die USA steuern die Welt in einen groß angelegten Militärkonflikt. „Dabei stehen ihm nur Russland und China im Wege“, schreibt der US-Politologe Paul Craig Roberts. Der Besuch von Präsident Wladimir Putin bei der „Washingtoner Marionette“ Emmanuel Macron in Versailles zeuge von der Heimtücke des Weißen Hauses, das eine Attacke plane.

    In einem auf seiner Website veröffentlichten Artikel schreibt Roberts, dass sich die französische Wählerschaft mit gewaschenem Gehirn für den Weg der Vernichtung der französischen Nation entschieden hatte. Dem Politologen zufolge wird in fünf Jahren Macron-Herrschaft von Frankreich nichts mehr übrig bleiben. „Frankreich wird auf der Karte dann nur als eine ‚geografische Lokation‘, als eine Provinz Europas zu finden sein.“

    „Macron ist eine Wahl Washingtons und internationaler Bankiers, er folgt dem russophoben Kurs der amerikanischen Neokonservativen und kam zu seiner Amtseinführung in einem Militärwagen“, heißt es in dem Beitrag.

    „Unklar ist, warum Putin nach Frankreich gereist ist, um sich mit Macron zu treffen, der eine komplette Marionette Washingtons ist. Möglicherweise halten die Behörden Russlands (weitere) Terroranschläge in Frankreich für real und hoffen letztendlich, wenigstens einen westlichen Staat davon zu überzeugen, sich (Russland) im Kampf gegen die Terroristen anzuschließen. Oder wollte Putin erfahren, ob Macron überhaupt eine Vorstellung vom Konflikt mit Russland hat, in den Washington Europa treibt. Möglicherweise hatte Macron Putin auf Vorschlag Washingtons eingeladen, um den russischen Präsidenten zu bewegen, auf eine Kooperation mit dem Westen zu hoffen, während Washington seinen Angriffsplan vollendet.“

    Roberts zufolge stehen nur zwei Länder – Russland und China – Washington im Wege, das eine globale Hegemonie anstrebt. Dabei gelte Russland als stärkster Eindämmungsfaktor. Aber die Tatsache, dass die russische Souveränität zu stark von der Person Putins abhänge, mache Russland gegenüber Ränken Washington verwundbar. „Denn der Präsident kann im Unterschied zur kollektiven Führung Chinas ermordet werden. Was China betrifft, konzentriert sich Washington darauf, die Regierungspartei in Misskredit zu bringen und die gesamte Welt in einen großen militärischen Konflikt zu steuern“, schreibt der Politologe.

    „Washington und Europa zerstreuen weiterhin die Hoffnungen Moskaus und Pekings auf eine diplomatische Lösung der Probleme. Deshalb gelangen sie zum Schluss, dass sie vor die Wahl gestellt werden: Entweder aufzugeben oder in einen Krieg einzutreten“, schlussfolgert Roberts.

     

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    Tags:
    Kriegspläne, Paul Craig Roberts, China, Russland, Frankreich, USA
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