13:57 07 Dezember 2019
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    Michael Flynn

    Flynn zeigt doch seine Dokumente zu Russland-Kontakten

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    Der ehemalige US-Sicherheitsberater Michael Flynn hat dem Druck der Ermittler nachgegeben: Nach langer Weigerung wird er dem Geheimdienstausschuss die angeforderten Dokumente überreichen, die mit der angeblichen Einmischung Russlands in die US-Wahl verbunden sein könnten. Dies berichtet die US-Zeitung „The Wall Street Journal“.

    Laut einem Vertrauten Flynns soll dieser die Papiere zu zwei seiner Unternehmen mit dem Namen „Flynn Intel Group“ sowie einige private Unterlagen schon nächste Woche vorlegen, hieß es. Vorladungen lehne er weiterhin ab. 

    Zunächst hatte Flynn angekündigt, das Recht auf Aussageverweigerung zu nutzen, das vor möglicher Selbstbelastung schützt. 

    Flynn wurde im Januar 2017 als Sicherheitsberater des damals frischen US-Präsidenten Donald Trump eingesetzt. Im Februar musste er aber wegen angeblicher „russischen Kontakte“ gehen. Laut Medienberichten soll er US-Vizepräsident Mike Pence falsch über seine Kontakte zum russischen Botschafter Sergei Kisljak informiert haben.

     

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    Tags:
    Druck, Affäre, Ermittlungen, Dokumente, Papiere, Donald Trump, Michael Flynn, Russland, USA