13:53 03 April 2020
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    Die Luftangriffe der US-Koalition in Syrien haben nichts mit Terrorbekämpfung zu tun, sie erschweren nur die Lage in dem umkämpften Land, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch sagte.

    „Wir sind besorgt über die neuen Luftschläge der von den USA angeführten sogenannten Anti-IS-Koalition in den vergangenen Tagen“, so Sacharowa. Gemeint sind dabei unter anderem Luftschläge auf die Kleinstadt Mayadin am 25. Mai, bei denen etwa 80 Zivilisten, darunter 33 Kinder, getötet wurden. Sacharowa erinnerte auch an den Schlag auf Rakka am 27. Mai, bei dem 20 Zivilisten starben. 

    Moskau verurteile solche „unüberlegte und schlecht geplante Aktionen“. „Natürlich haben sie nichts mit einem effizienten Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu tun“, so Sacharowa. 

    „Solche Luftschläge  verschlimmern nur eine sowieso komplizierte Situation auf dem syrischen Boden, führen zu noch mehreren Opfern unter den Zivilisten, verbreiten Chaos und Zerstörungen und spielen in die Hände den Terroristen von dem Islamischen Staat, Dschabhat an-Nusra und angegliederten Strukturen“, so die Sprecherin. 

     

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    Tags:
    Chaos, Kampf, Terroristen, Koalition, Luftschläge, USA, Russland, Syrien