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    Wladimir Putin bei Pressekonferenz mit internationalen Medien

    Putin: Russophobie geht auf Etablierung multipolarer Welt zurück

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    Politik
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    St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2017 (43)
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei der Pressekonferenz mit den Chefs internationaler und russischer Medien die Ursachen der Russophobie mit der Etablierung der multipolaren Welt in Zusammenhang gebracht.

    „Aus einigen Ländern sprudelt die Russophobie geradezu heraus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich eine multipolare Welt etabliert und die Monopolisten das nicht gutheißen wollen", sagte der russische Staatschef bei einer Pressekonferenz am Rande des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums zu den anti-russischen Einstellungen, die sich in den westlichen Medien und in den Äußerungen westlicher Politiker immer wieder häufen.

    Allerdings hoffe er darauf, dass die russophoben Einstellungen nicht lange andauern würden, sagte Putin, wenigstens deshalb, weil eine Einsicht eintreten müsse, dass solche Vorgehensweisen kontraproduktiv seien und allen schadeten.

    „Selbstverständlich fügt das auch uns einen bestimmten Schaden zu. Das schadet aber auch denen, die eine solche Politik anregen", betonte er. „Meiner Ansicht nach kommt diese Einsicht schon. Wir sehen ganz offensichtlich bestimmte Änderungen der Situation zum Guten. Ich hoffe, dieser Trend wird auch weiter bestehen bleiben", äußerte Putin.

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    Russophobie, St. Petersburger Internationales Wirtschaftsforum (SPIEF) 2017, Wladimir Putin, Russland