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12:42 21 Oktober 2019
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    WikiLeaks-Gründer Julian Assange

    Vom Enthüllungsaktivisten zum Moderator: Assange denkt über Angebote nach

    © AP Photo / Kirsty Wigglesworth
    Politik
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    Der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, hat auf seiner Twitter-Seite bekanntgegeben, dass er über eine Reihe von Angeboten zur Moderation einer Radiosendung in den USA nachdenkt.

    „Einige Radiosender in den USA haben mir angeboten, eine wöchentliche Sendung oder einen Podcast aus meiner Belagerung in der Botschaft zu moderieren. Ist das eine gute Idee? Gibt es Ideen zum Format und zum Namen der Sendung?“, so Assange.

     

    Daraufhin bot Sean Hannity, Moderator des US-TV-Senders Fox News sowie einer Radiosendung, die seinen Namen trägt, Assange seinen Platz an. „Falls Sie mich für einen Tag ersetzen wollen: ich sende auf 550 Radiosendern und habe mehr als 14 Millionen Hörer“, schrieb Hannity in seinem Twitter.

    „Ich ziehe diese Variante in Betracht. Allerdings ist wegen meinen physischen Bedingungen alles nicht so einfach“, sagte Assange gegenüber dem TV-Sender CNN.

    Zuvor hatte die schwedische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den 45-Jährigen wegen Vergewaltigungsvorwürfen eingestellt. Die britische Polizei kündigte dennoch umgehend an, den Enthüllungsaktivisten festzunehmen, sobald er Ecuadors Botschaft in London verlasse. Als Grund für die Festnahme gelte ein immer noch geltender Haftbefehl eines Gerichts in Westminster vom Sommer 2012.

    Die Regierungen der USA und Großbritanniens kommentieren nicht, ob es einen Auslieferungsbefehl gibt.

    Assange lebt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er Zuflucht gesucht hatte, nachdem er in Großbritannien alle Rechtsmittel gegen einen Antrag Schwedens auf seine Auslieferung ausgeschöpft hatte.

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    Tags:
    Enthüllungen, Radiosendung, Angebot, Ermittlungen, Twitter, Fox News, CNN, Julian Assange, London, Ecuador, Schweden, Großbritannien