18:32 19 November 2019
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    Militärparade in Pjöngjang anlässlich des 105. Geburtstags des verstorbenen Staatsgründers Nordkoreas, Kim Il-sung (Archivbild)

    Nach jüngstem Nordkorea-Test: Japan vermutet neuen Raketentyp

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    Die Rakete, die Nordkorea am Montag abgefeuert hat, ist offenbar ein neuer Raketentyp, teilte die japanische Verteidigungsministerin Tomomi Inada mit.

    „Am Gefechtskopf sind Kleinflügel zu sehen, das heißt, sie hat Besonderheiten, die sich von den Raketen des Typs Scud unterscheiden. Mit Ausnahme der Sprengköpfe sind ihre Form und Länge wie bei Scud“, wird Japans Verteidigungsministerin von der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zitiert.

    „Wenn man die Reichweite der Rakete sowie die von Nordkorea veröffentlichten Videos und ihre Raketenbezeichnungen als,neue ballistische Präzisionsraketenʻ berücksichtigt, kann man schlussfolgern, dass es eine Rakete neuen Typs gewesen ist, die nach dem Skud-Modell entwickelt wurde“, fügte sie hinzu.

    Nordkorea hatte am Montag erneut eine Rakete gestartet. Diese ist laut Japans Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga in den Gewässern der japanischen Wirtschaftszone gelandet.

    Die Rakete wurde Medienberichten zufolge in der Nähe der Stadt Wonsan an der östlichen Küste Nordkoreas abgefeuert. Nach etwa 450 Kilometern sei das Geschoss dann ins Japanische Meer gestürzt. Dabei soll die Rakete eine Höhe von 100 Kilometern erreicht haben.

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    Rakete, Scud-Systeme, Tomomi Inada, Japan, Nordkorea