22:53 24 Februar 2020
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    Nach IS-Rückzug: Zerstörte Phosphatminen im syrischen Ödland – VIDEO

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    Die Terrormiliz Daesh hat beim Rückzug aus der Provinz Homs die Abbauinfrastruktur stark zerstört. Einen erheblichen Schaden erlitt die Phosphatindustrie, weswegen die syrische Landwirtschaft unter Düngermangel leidet. Sputnik zeigt in einem Video Phosphatminen, die die syrischen Regierungstruppen von IS-Kämpfern zurückeroberten.

    Die Minen befinden sich in dem Ödland der Provinz Homs, neben dem Ort Khneifis. Dieses Gebiet wurde erst vor kurzem zurückerobert, jetzt werden der Schaden und die Kosten für den Wiederaufbau bewertet.

    Die syrische Regierung setzt derzeit Prioritäten bei der Wiederherstellung von Erdölförder- und Raffinationswerken, die die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) absichtlich zerstörte. Der Schaden im Bereich Erdölgewinnung liegt bei 66 Milliarden Dollar, diese Summe enthält die Zerstörungen und die Verluste wegen Betriebsstörungen.

    Um den heutigen Bedarf des Landes zu decken, haben die syrischen Behörden vor, die Gewinnung von Erdöl von 8000 auf 12.000 Barrel pro Tag, von Erdgas von 9 auf 11,5 Millionen Kubikmeter und von Phosphat auf 2,2 Millionen Tonnen zu erhöhen.

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    Erdöl, Terrormiliz Daesh, Homs, Syrien