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20:14 17 Oktober 2019
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    Klimawandel

    „Schlechter Deal für USA“ - US-Umweltbehörde über Pariser Klimavertrag

    © REUTERS / Kacper Pempel
    Politik
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    Der Chef der US-Umweltbehörde (EPA), Scott Pruitt, hat das Klimaabkommen von Paris als einen „schlechten Deal“ für die USA bezeichnet.

    Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Plenarsitzung des 21. Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) in St. Petersburg
    © Sputnik / Владимир Астапкович

    „Das war von Anfang an ein schlechter Deal“, sagte der EPA-Chef bei einem kurzen Pressegespräch.

    Darum hätten die USA "keinen Grund, sich zu entschuldigen", dass sie das Abkommen nun verlassen.

    US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, dass das Land aus dem geltenden Klimaabkommen von Paris austrete. Zur Begründung sagte Trump, dieses Abkommen sei für die USA „höchst unfair“ und habe die wirtschaftlichen Interessen des Landes beeinträchtigen und die anderen Länder, so Indien und China, bereichern können.

    Trump schlug vor, statt des Pariser Klimavertrags ein neues Abkommen zu schließen, das gegenüber den USA als der ersten Wirtschaft der Welt gerechter wäre.

    Indes haben viele Anhänger des Pariser Klimavertrags, des bisher bedeutendsten Abkommens in diesem Bereich, das Dokument als „Zukunft der Menschheit“ gewürdigt.

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    Tags:
    Klimaschutz, Deal, Donald Trump, USA