10:01 30 März 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    8523
    Abonnieren

    Moskau ist wegen der anhaltenden Tendenz der USA, Russland für die Störungen bei der Normalisierung der bilateralen Beziehungen, insbesondere zum Thema INF-Vertrag, verantwortlich zu machen, zutiefst besorgt. Dies teilte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

    „Wir können nicht umhin, wegen der seitens der USA anhaltenden Tendenz, uns die Verantwortung für diese oder jene Störungen bei dem Dialog und dem Prozess der Beseitigung der existierenden Probleme zuzuschreiben, besorgt zu sein. Insbesondere betrifft das den INF-Vertrag, in dessen Zusammenhang wir eine neue Portion von Vorwürfen gegen Russland erhalten haben“, sagte Rjabkow.

    Ferner betonte er, dass Moskau „mehrmals ausführlich“ seine Position erklärt habe, während die USA allerdings der konkreten Umsetzung der Forderungen, den INF-Vertrag zur Vernichtung von Mittel- und Kurzstreckenraketen einzuhalten, ausweichen würden.

    Zuvor hatte das russische Außenministerium Washington dazu aufgerufen, die Verpflichtungen gemäß dem INF-Vertrag zu erfüllen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Moskau: US-Raketen in Rumänien verstoßen gegen INF-Vertrag
    Kreml widerspricht Obama: Kritik zu INF-Vertrag unbegründet
    Verstößt Russland gegen INF-Vertrag? Außenpolitiker kommentiert US-Vorwürfe
    Global Peace Index: USA landen auf Platz 114
    Tags:
    Verpflichtungen, Forderungen, Verantwortung, Normalisierung, Tendenz, INF-Vertrag, RIA Novosti, Außenministerium Russlands, Sergej Rjabkow, USA, Russland, Moskau