07:05 19 Oktober 2017
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    „Voreilige Schlüsse“: US-Aufklärung zu Clintons Vorwürfen über Trumps Moskau-Kontakte

    © REUTERS/ Brian Snyder
    Politik
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    Hillary Clinton hat wohl voreilige Schlüsse gemacht, als sie von den angeblichen Russland-Kontakten von US-Präsident Donald Trump gesprochen hat: Es gibt momentan keinen handfesten Beweis dafür. Dies sagte der Vize-Vorsitzende des Aufklärungsausschusses im US-Senat von der Demokratischen Partei, Mark Warner, gegenüber CNN.

    „Hören Sie, es gibt viele Hinweise. Aber einen eindeutigen Beweis haben wir nicht“, so Warner.

    Sein Ausschuss verfüge zurzeit weder über Beweise für Russlands Einmischung in die US-Wahlen noch über Beweise für angebliche Kontakte zwischen Moskau und Trump.

    „Wir haben keinen handfesten Beweis. Also bin ich nicht mit Clinton, wenn es um voreilige Schlüsse geht. Das ist eine der vielen Fragen, die wir ermitteln müssen“, so der demokratische Politiker weiter.

    Am vergangenen Donnerstag hatte Clinton abermals von angeblichen „Russland-Kontakten“ des Trump-Teams während des Wahlkampfs gesprochen. Ihre Behauptung begründete die Ex-Außenministerin damit, dass die „Russen“ eine so gut geplante Informationsattacke ohne Hilfe in den USA nicht hätten durchführen konnten.

    Trumps Reaktion ließ wie üblich nicht lange auf sich warten: „Die korrupte Clinton beschuldigt alle, außer sich selbst, und will nicht zugeben, dass sie ein schrecklicher Kandidat war“, schrieb der US-Präsident auf Twitter.

     

     

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    Tags:
    Aufklärung, Hillary Clinton, Russland, USA