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    Justizausschuss von US-Senat startet Ermittlung gegen Hillary Clinton

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    Der Justizausschuss des US-Senats hat eine Ermittlung gegen Hillary Clinton eingeleitet, weil sie in ihrer Amtszeit als US-Außenministerin eine Untersuchung gegen einen der Sponsoren ihres Fonds in Bangladesch angeblich schließen lassen wollte. Dabei soll sie den Regierungschef dieses Landes unter Druck gesetzt haben, berichtet „Daily Caller“.

    Laut der Zeitung hat der Vorsitzende des Justizausschusses des Senats Chuck Grassley die Ermittlung eingeleitet. Seinen Angaben nach hatte Hillary Clinton in ihrer Amtszeit als US-Außenministerin (in den Jahren 2009 — 2013) versucht, in Bangladesch eine Ermittlung gegen Muhammad Yunus, einen der Sponsoren eines Fonds der Clinton-Familie, einstellen zu lassen.

    Die Regierung des südasiatischen Staates hatte damals einen Korruptionsverdacht gegen Yunus und deswegen eine Untersuchung eingeleitet, hieß es.

    Laut der Zeitung soll Clinton hochrangige US-Diplomaten angewiesen haben, die Premierministerin von Bangladesch Scheich Hasina Wajed und ihren Sohn Sajeeb Wajed unter Druck zu setzen, damit die Ermittlung eingestellt wird. Sie selbst soll Sajeeb mit einer vollständigen Steuerprüfung seiner in den USA ausgeübten Tätigkeit gedroht haben.

    Grassley bat nun den US-Außenminister Rex Tillerson, dem Ausschuss alle Unterlagen, einschließlich der mit dem Vorfall verbundenen Korrespondenz, bis 15. Juni zur Verfügung zu stellen, hieß es. Laut der Zeitung ist das die erste Ermittlung in Bezug auf Clinton, die im US-Kongress nach ihrer Niederlage bei der Präsidentschaftswahl-2016 eingeleitet wurde.

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    Tags:
    Druck, Ermittlung, US-Senat, Scheich Hasina Wajed, Chuck Grassley, Hillary Clinton, Bangladesch, USA
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