18:47 05 Dezember 2019
SNA Radio
    Igor Setschin

    Antirussische Sanktionen trachten nach Einfluss auf Russland-Wahl – Rosneft-Chef

    © Sputnik / Sergei Guneyev
    Politik
    Zum Kurzlink
    8463
    Abonnieren

    Die antirussischen Sanktionen sind verhängt worden, um die sozial-ökonomische Situation und die Präsidentschaftswahl im Land negativ zu beeinflussen. Dies teilte der Geschäftsführer des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, am Montag in einem Interview mit der Zeitung „Financial Times“ mit.

    Setschin betonte, er halte die gegen Russland verhängten Sanktionen für unberechtigt und gar „gesetzwidrig“, und wolle eigentlich auch nicht über sie sprechen.

    „Man darf die politische Verantwortung nicht auf die korporative Ebene übertragen. Wir sind kein Teil der internationalen Politik“, so der Rosneft-Chef.

    Die Beziehungen Russlands und der EU haben sich wegen der Situation im Donbass verschlechtert, wo Kiew im April 2014 eine Kriegsoperation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk, die ihre Unabhängigkeit nach dem Staatsstreich in der Ukraine verkündet hatten, begonnen hat.Die Länder des Westens haben Sanktionen gegen Russland, und Moskau daraufhin Gegenmaßnahmen eingeführt.

    Die nächsten Präsidentschaftswahlen in Russland werden im März 2018 stattfinden. Der amtierende Staatschef, Wladimir Putin, hat versprochen, alles Mögliche zu tun, um die Wahlkampagne in strikter Übereinstimmung mit der Verfassung durchzuführen. Bislang ließ er die Frage, ob er als Präsident erneut kandidieren werde, offen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Rosneft wird Öllieferungen an China via Kasachstan massiv aufstocken
    Chancen und Risiken für Rosneft: Experten zu Expansions-Prognose
    Wie Russland über die Sanktionen triumphierte – West-Medien zu Rosneft-Deal
    PdVSA und Rosneft stellen 20 Milliarden US-Dollar für Orinoco-Projekte bereit
    Tags:
    Einwirkung, Sanktionen, Ölkonzern, Wahlen, Financial Times, EU, Rosneft, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Igor Setschin, Donbass, Volksrepublik Donezk, Volksrepublik Lugansk, Kiew, Ukraine, Westen, EU-Länder, Russland