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04:06 24 Oktober 2019
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    Ukrainischer Offizier wegen Spionage zugunsten Russlands verurteilt

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    Ein Offizier der ukrainischen Armee ist wegen Spionage zugunsten Russlands zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Kiewer Justiz warf dem Offizier Oleg Tschebotarjow vor, Angaben über den Kauf von Drohnen dem russischen Militärgeheimdienst GRU übermittelt zu haben.

    Die Gerichtsverhandlung in dem im Dezember 2016 angestrengten Straffall hatte bereits am 24. Mai stattgefunden. Die Ermittler gelangten zum Schluss, dass Tschebotarjow in der Zeit zwischen dem 5. und 26. Januar 2016 in Jewpatorija auf der Krim einem GRU-Mitarbeiter einen Datenträger mit einem Brief des ukrainischen Rüstungskonzerns Ukrspezexport an Verteidigungsminister Stepan Poltorak übergeben haben soll. Das Schreiben vom 14. Dezember 2015 enthielt Angaben über den Kauf ausländischer Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte. 

    Tschebotarjow war vom GRU-Mitarbeiter in Jewpatorija abgeworben, wo er eine Wohnung hat. Später bekannte sich der Offizier schuldig und verpflichtete sich, mit der Ermittlung zu kooperieren.

    Die Anklage forderte drei Jahre Haft für Tschebotarjow. Das Gericht entschied sich aber für eine einjährige Haftstrafe auf Bewährung.

     

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    Urteil, Offizier, Spionage, Ukraine