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07:55 18 Oktober 2019
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    Eine künstlich aufgeschüttete Insel in Katar, The Pearl

    Trump erläutert seine Rolle in Katar-Krise

    © AP Photo / Hassan Ammar
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump hat seinen eigenen Worten zufolge auf seiner jüngsten Nahost-Reise aufgerufen, der Finanzierung des Radikalismus ein Ende zu setzen.

    „Während meiner jüngsten Nahost-Reise habe ich erklärt, dass es keine Finanzierung der radikalen Ideologie mehr geben kann. Die Spitzenpolitiker (der Golfstaaten – Anm. d. Red.) haben auf Katar gezeigt – sehen Sie!“, schrieb Trump am Dienstag via Twitter.

    ​„Möglicherweise wird dies der Anfang vom Ende des Terrorismus-Horrors sein“, so der Präsident ferner. 

    Zuvor hatte das US-Außenministerium mitgeteilt, alle Golf-Partner seien für die USA wichtig. Die arabischen Staaten müssten demnach ihre Differenzen möglichst schnell lösen.

    Indes hat Washington laut der Enthüllungsplattform WikiLeaks gewusst, dass Doha und Riad die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) unterstützten.

    Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten am Montagmorgen den Abbruch der Beziehungen zu Katar verkündet. Diese Staaten werfen Doha die Unterstützung terroristischer Organisationen sowie die Destabilisierung der inneren Lage in den vier Ländern vor.

    Später verkündeten auch Jemen, Libyen, die Malediven und Mauritius, die diplomatischen Beziehungen zu Katar abzubrechen.

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    WikiLeaks: Katar und Saudi-Arabien unterstützten IS – USA wussten Bescheid
    Tags:
    Terrorismus, Rolle, Abbruch, Beziehungen, Terrormiliz Daesh, WikiLeaks, Donald Trump, Mauritius, Malediven, Libyen, Jemen, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien, Katar, USA