09:14 08 April 2020
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    Die Deutsche Bank will dem US-Kongress derzeit keine Informationen geben über Kredite an den US-Präsidenten Donald Trump, die angeblich von der russischen Regierung garantiert wurden. Das berichten deutsche Medien am Freitag.

    „Wir hoffen, dass sie die Notwendigkeit der Deutschen Bank verstehen, die Grenzen zu respektieren, die der Kongress und die Gerichte mit Blick auf den Schutz vertraulicher Informationen gezogen haben“, zitiert der Sender n-tv die Antwort der Anwälte der Bank an fünf Abgeordnete der Demokraten, die diese Angaben gefordert haben. Dabei beruft sich das Geldhaus auf die US-Gesetze zum Datenschutz und zur Vertraulichkeit. 

    Laut der Nachrichtenagentur Reuters wartet die Deutsche Bank auf eine Anfrage von einem Komitee des Kongresses und nicht auf eine Anfrage seiner einzelnen Mitglieder. Die Republikaner unterstützen diese Initiative jedoch nicht. 

    Die Demokraten forderten den Meldungen zufolge außerdem von der Bank die Angaben über den Abzug aus Russland von zehn Milliarden US-Dollar zwischen den Jahren 2011 und 2015. 

    Die USA haben die Deutsche Bank für mutmaßliche Geldwäsche in Russland bereits zwei Mal bestraft. Im Januar musste das Geldhaus Bußgeld in Höhe von 625 Millionen Dollar und im Mai von 41 Millionen Dollar zahlen. 

    In den USA lassen die Spekulationen über eine angebliche Verbindung zwischen  Trump und Moskau nicht nach. 

     

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    Tags:
    Kongress, Kredite, Affäre, Geldwäsche, Deutsche Bank, Donald Trump, USA, Russland