06:00 21 September 2018
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    Ein Mann füttert Tauben am Souq Waqif Markt in Doha, Qatar, den 6. Juni 2017

    Erdogan steht Katar bei: "Golfstaaten müssen Blockade lösen"

    © REUTERS / Naseem Zeitoon
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach Angaben der Agentur Reuters die Staaten am Persischen Golf aufgefordert, der Blockade gegen Katar ein Ende zu setzen.

    Laut Erdogan sollte Saudi-Arabien dabei die Führungsrolle spielen. Die Vorwürfe gegen Katar wies er zurück — er habe keinerlei Kenntnis darüber, dass der Staat den Terrorismus unterstütze.

    Ankara werde Doha weiterhin jede Form der Unterstützung gewähren, betonte der Staatschef.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Katar die Finanzierung des Terrorismus vorgeworfen. Am gestrigen Donnerstag unterzeichnete sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan ein Gesetz zur Entsendung von Truppen nach Katar.

    Die Stationierung von bis zu 3000 türkischen Soldaten und Kampfflugzeugen in Katar soll im Rahmen der im Jahr 2015 getroffenen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich und Schulung von Polizeikräften erfolgen.

    Am Montag hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus“ und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten“ vor.

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    Tags:
    Donald Trump, Recep Tayyip Erdogan, Katar, Türkei, USA