04:35 25 Juni 2018
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    Wein-Festival auf der Krim. Archivbild

    Krim kommentiert ukrainisches Einreiseverbot für CDU-Urgestein

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    Politik
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    Mit ihrem Einreiseverbot für den CDU-Politiker Willy Wimmer hat die ukrainische Führung Kritik aus der Krim auf sich gezogen. „Mit diesem Schritt zeigte das Regime in Kiew sein wahres Gesicht“, kommentierte Wladislaw Ganschara von dem Krim-Parlament.

    Soldaten auf Krim (Archivbild)
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    Der ukrainische Geheimdienst SBU hat am Freitag gegen den ehemaligen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Willy Wimmer ein fünfjähriges Einreiseverbot verhängt, weil der CDU-Politiker zuvor — ohne Erlaubnis aus Kiew — die Krim besucht hatte.

    „Kiews Methoden können nur gerügt werden“, kommentierte Ganschara, Mitglied des Staatsrates (Parlament) der Krim, im Gespräch mit dem Sender RT. Er räumte jedoch ein, dass Wimmer sich dadurch nicht einschüchtern lasse. „Ich denke sogar, dass ein Politiker von einer solchen Größe diesen Sanktionen gar keine Aufmerksamkeit schenken wird.“ 

    Die Krim hatte sich nach einem Referendum 2014 von der Ukraine losgelöst und sich mit Russland wiedervereinigt. Die Regierug in Kiew, die nach dem Putsch vom Februar 2014 die Macht übernahm, akzeptiert die Abspaltung der Schwarzmeerhalbinsel nicht.

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    Tags:
    Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Willy Wimmer, Ukraine, Krim, Russland