12:36 25 November 2017
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    Daily Mail hat Krim als russisch „anerkannt“

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    Die britische Zeitung „The Daily Mail“ hat am Montag über die Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor der Küste der Krim-Halbinsel berichtet. In der Überschrift des Artikels sowie in dem Text selbst bezeichnet das Blatt die Krim als russisches Territorium.

    „Der dramatische Vorfall ereignete sich in Sewatopol auf der Krim-Halbinsel in Russland“, heißt es in dem Artikel.

    Die Chefredakteurin des TV-Senders RT, Margarita Simonjan, hat inzwischen den Beitrag der britischen Tageszeitung kommentiert. „Daily Mail hat überraschenderweise die Krim als russisch anerkannt“, schrieb sie auf Twitter.

    Die rund eine Tonne schwere, deutsche magnetakustische Flugzeuggrundmine war zuvor in 17 Metern Tiefe beim Anlaufen in der Sewastopol-Bucht entdeckt worden. Mitarbeiter des örtlichen Katastrophenschutzministeriums führten am 8. Juni eine kontrollierte und erfolgreiche Sprengung der Mine durch.

    Bei dem Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.

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    Tags:
    Anerkennung, Sprengung, Fliegerbombe, Daily Mail, Sewastopol, Russland, Krim
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