20:03 10 Dezember 2019
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    Staatsduma Russlands

    Wie die Staatsduma Deutschlands Position in Bezug auf Russland kommentiert

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    Politik
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    Der Vizevorsitzende der Staatsduma für auswärtige Angelegenheiten, Alexej Tschepa, hat die Erklärung Deutschlands, die Beziehungen zu Russland aus der Position der Stärke zu gestalten, als ein Bestreben eingeschätzt, es den USA recht zu machen. Dies meldet am Mittwoch das Nachrichtenportal "lenta.ru".

    „Die USA fordern von den Nato-Mitgliedsländern  heute nicht nur die Erfüllung ihrer finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Allianz in Höhe von 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), sondern auch die Erhöhung ihrer Beiträge bis auf 3 Prozent. Vor kurzem wurde gemeldet, dass  Deutschland 350 Milliarden Dollar  (an die Nato – Anm. d. Red.) zahlen muss“, führt „lenta.ru“ Tschepas Worte an.

    Ihm zufolge könne dies „einer der Gründe dafür sein, dass heute jeder versucht, seine politische Loyalität gegenüber diesem oder jenem Kurs“ der USA zu zeigen.

    „Wir betreiben eine klare Politik der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, doch wir lassen uns nicht beleidigen“, schloss er.

    Zuvor habe die Verteidigungsministerin Deutschlands, Ursula von der Leyen, die Meinung geäußert, dass die Diskrepanzen mit Russland in Verhandlungen, gestützt auf eine Position der Stärke, beseitigt werden sollten.

    Der Zeitung „Die Presse“ zufolge soll „die zierliche Politikerin aus Niedersachsen“ scharfe Kritik an Russland formuliert haben. Mit Blick auf das Baltikum und Polen, wo wegen der Ukraine-Krise eine Verunsicherung um sich greife, sagte sie: „Man muss Russland deutlich machen, dass es nicht im Traum daran denken soll, Nato-Gebiet nur zu touchieren.“ Abschreckung also, schließt „Die Presse“.

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    Tags:
    Nichteinmischung, Beiträge, Diskrepanzen, Stärke, Verteidigungsministerium Deutschlands, Die Presse, Lenta.ru, Staatsduma, NATO, Alexej Tschepa, Ursula von der Leyen, Baltikum, Polen, Deutschland, USA, Russland, Ukraine