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12:14 16 Oktober 2019
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    Virginia Raggy

    Bürgermeisterin von Rom bittet um Migrantenstopp für die Hauptstadt – Medien

    © REUTERS / Remo Casilli
    Politik
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    Die Bürgermeisterin von Rom, Virginia Raggi, hat das italienische Innenministerium gebeten, keine Migranten mehr in die Hauptstadt zu schicken. Darüber berichtet am Mittwoch das Nachrichtenportal „The Local“.

    „Ich halte es für unmöglich, zusätzliche Einrichtungen für die Flüchtlingsaufnahme zu schaffen, zudem ist dies sogar gefährlich“,  erläuterte Raggi, wobei sie auf die zu starke Migranten-Präsenz in der Stadt und den ununterbrochenen Zustrom von ausländischen Bürgern verwies. Sie habe ein Moratorium in Bezug auf die Aufnahme neuer Flüchtlinge beantragt.

    Den Angaben der Behörden zufolge sollen zum 1. Januar 2016 über 364.000 Ausländer in Rom gelebt haben, was 12,7 Prozent seiner Gesamtbevölkerung sind. Mehr als die Hälfte von ihnen seien Europäer, darunter vor allem Rumänen (23, 2 Prozent). Dem italienischen Finanzminister zufolge gebe das Land für die Aufnahme der Flüchtlinge jährlich 3,3 Milliarden Dollar aus.

    Am 15. Mai war berichtet worden, dass eines der größten Aufnahmezentren für Flüchtlinge im Laufe von zehn Jahren von der Mafia kontrolliert worden sein soll. Damals habe die Polizei 68 Menschen festgenommen, denen Verbindungen zur Mafia, Erpressung, illegaler Waffenbesitz, Betrug, Geldunterschlagung sowie Diebstahl vorgeworfen worden seien.

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    Tags:
    Geldunterschlagung, Diebstahl, Betrug, Waffenbesitz, Erpressung, Mafia, Flüchtlingsaufnahme, Migrantenstopp, Polizei, Aufnahmezentren für Flüchtlinge, Zeitung The Local, Virginia Raggi, Rom, Italien