13:17 18 Oktober 2017
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    B-52 von U.S. Air Force auf dem Militärflugplatz in Katar

    Katar-Krise: Botschafter der VAE empfiehlt Washington effektives Druckmittel

    © REUTERS/ U.S. Air Force/Tech. Sgt. Terrica Y. Jones
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    Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in Washington, Yousef Al Otaiba, hat Washington vorgeschlagen, den Luftstützpunkt al-Adid in Katar als politisches Instrument zur Druckausübung auf Doha zu nutzen, wie die Zeitung „The Hill“ am Mittwoch meldet.

    Auf dem Luftstützpunkt al-Adid sind über 11.000 Militärs aus den USA und den Ländern der Anti-Terror-Koalition stationiert.

    „Der Luftstützpunkt ist eine sehr gute Absicherung gegen jeglichen zusätzlichen Druck. Vielleicht sollte während der Anhörungen im Kongress einfach jemand fragen, ob man nicht seine Verlegung erwägen sollte“, führt das Blatt die Worte des Botschafters an.

    „Ehrlich gesagt bin ich der Meinung, dass der Grund für die Nichtergreifung von Maßnahmen gegen Katar im Luftstützpunkt  steckt“, so Otaiba.

    Zuvor erklärte ein Pentagon-Sprecher, dass die Katar-Blockade seitens der Länder des Persischen Golfs keine Einstellung der Flüge auf dem Luftstützpunkt al-Adid ausgelöst habe, aber die langfristige Planung von Kampfeinsätzen gegen die Terrorgruppierung Islamischer Staat störe.

    Am 5. Juni haben Saudi-Arabien, Bahrain und Ägypten die diplomatischen Beziehungen zu Doha abgebrochen und jegliche Flugverbindung zu Katar eingestellt. Sie hatten Katar die Unterstützung des Terrorismus und die Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten vorgeworfen.

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    Tags:
    Maßnahmen, Instrument, Druckmittel, Kongress, The Hill, Yousef Al Otaiba, Washington, USA, Persischer Golf, Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate (VAE)
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