17:05 22 August 2017
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    TV-Fragestunde mit Wladimir Putin 2016

    Putin besorgt über erhöhte Armungsquote in Russland

    © Sputnik/ Mikhail Klimenteev
    Politik
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat festgestellt, dass die Armenquote in Russland in den vergangenen fünf Jahren angestiegen ist. Doch die Wirtschaftsrezession sei beendet, die Wirtschaft wachse wieder, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.

    In den 1990er Jahren hatten fast 40 Prozent  der Russen unter der Armutsgrenze gelebt, konstatierte Putin. Im Jahr 2012 waren es nur noch zehn Prozent. Derzeit sei die Armutsrate leider wieder auf 13 Prozent geklettert.

    „Das Realeinkommen der Bürger ist gesunken. Das erregt Besorgnis“, so Putin. „Es gibt ungelöste Probleme in der Wirtschaft“, gestand er ein und verwies auf die niedrige Arbeitsproduktivität und  Strukturprobleme. „Doch seit drei Quartalen wächst die russische Wirtschaft.“

    Auf die Frage der Moderatorin, wann die einfachen Bürger dieses Wachstum zu spüren bekämen, sagte Putin, dass der Absturz der Wirtschaft sehr stark gewesen sei, so dass die Bürger somit das Wachstum vorerst nicht mitbekommen könnten.

    Putin bezeichnete es als eine der wichtigsten Errungenschaften, dass die Säuglings- und Müttersterblichkeit nach unten gedrückt werden konnte. Auch die Löhne würden seit dem vergangenen Sommer, wenn auch langsam, wieder wachsen.

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    Tags:
    Wladimir Putin, Russland
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