17:44 25 Januar 2020
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    Ein „russischer Kerl“ hilft ihm und dem US-Präsidenten, in Umfragen zu gewinnen. So hat der australische Premier Malcolm Turnbull auf einem Wohltätigkeitsabend gescherzt. Er hat nicht erwartet, dass Journalisten den Scherz aufnehmen und ins Netz laden.

    Jetzt erweist sich der Witz als Bumerang, wie die Zeitung The Courier Mail am Donnerstag berichtete.

    Das ist dem australischen Premier Malcolm Turnbull zu lassen: Den US-Präsidenten Donald Trump imitiert er wirklich meisterhaft. „Donald und ich, wir gewinnen in Umfragen. In echten Umfragen, nicht in den Fake-Umfragen. Es ist so leicht zu gewinnen. Ich habe da diesen russischen Kerl.“ So scherzte der Regierungschef jüngst auf einem Wohltätigkeitsball.

    Jetzt muss er sich rechtfertigen. Denn Journalisten haben seinen Witz aufgezeichnet und veröffentlicht – entgegen den Regeln des Events.

    Auf dem Wohltätigkeitsball im nächsten Jahr werde er nicht mehr scherzen, sondern einfach Auszüge aus der Haushaltsplanung vortragen, sagte der Premier daraufhin einem australischen Radiosender.

    Der Witz mit dem „russischen Kerl“ war eine Anspielung auf die derzeitigen Ermittlungen gegen Trumps Team in den USA – „leichtsinniges Gerede, nicht für die Öffentlichkeit gedacht“, sagte Turnbull laut dem Bericht. Die US-Botschaft in Australien kommentierte: „Wir fassen das mit Humor auf, wie es gedacht war.“

    Offenbar aber kam der Witz des Premiers beim Publikum gut an: 400.000 Dollar kamen bei dem Wohltätigkeitsfest zusammen.

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    Tags:
    Entschuldigung, Witz, Premier, Malcolm Turnbull, Donald Trump, USA, Australien