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11:27 21 August 2019
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    Ein Bild von Baschar Assad

    General: Plan zu Entmachtung Assads ist tot

    © AFP 2019 / Louai Beshara
    Politik
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    Der syrische Brigadegeneral Muhammed Issa sieht die Hoffnungen der Militanten auf eine Entmachtung von Staatschef Baschar al-Assad für endgültig begraben.

    „Der Plan zur Entmachtung Assads ist tot. Denn die syrische Armee ist stark wie noch nie zuvor“, sagte Issa in einem Sputnik-Gespräch. Nach seiner Einschätzung freut das die einfachen Syrer und verunsichert zugleich die Militanten, die die Initiative auf dem Gefechtsfeld bereits verloren hätten.

    Mit der Verlegung von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern aus Jordanien ins südsyrische At Tanf wollen die USA, so Issa weiter, der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) den Rücken stärken.

    Nach der Einschätzung des Generals besteht der Plan der Amerikaner darin, den Quasi-Staat IS an der syrisch-iranischen Grenze entstehen zu lassen, um Syrien vom Irak und vom Iran „abzuschneiden“. „Über diesen Quasi-Staat sollen dann Gaspipelines aus Katar und Saudi-Arabien in die Türkei und nach Europa gebaut werden“, sagte Issa.

    Um die Umsetzung dieses Plans zu verhindern, habe die syrische Armee zusätzliche Truppen an die irakische Grenze verlegt und die Kämpfe um die Befreiung von At Tanf intensiviert.

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    Tags:
    Baschar al-Assad, Syrien